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LHS 1140 b zieht vor seinem Roten Zwerg vorbei, während Helium aus der oberen Atmosphäre entweicht

In 48 Lichtjahren Entfernung zeigt LHS 1140 b eine Atmosphäre: Helium entweicht von einem Felsplaneten in der habitablen Zone

Astronomen haben in Transitspektren des Felsplaneten LHS 1140 b in der habitablen Zone entweichendes Helium nachgewiesen. Damit gibt es erstmals einen klaren Hinweis, dass diese Supererde in rund 48 Lichtjahren Entfernung eine Atmosphäre besitzt. Das Signal erschien nur 2024 und erfasst ausschließlich die obere Atmosphäre; die Zusammensetzung tieferer Schichten bleibt unbekannt.

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Offizielle NASA-Darstellung des GOCO06s-Geoids mit Blick auf den Indischen Ozean und Asien

NASAs „Kartoffel-Erde“ erklärt: das Geoid 10.000-fach überhöht

NASAs Scientific Visualization Studio veröffentlichte im Juli 2026 eine Geoid-Darstellung auf Basis des globalen Schwerefeldmodells GOCO06s. Höhen von etwa +85 Metern bei Island bis −106 Metern südlich von Indien wurden 10.000-fach überhöht und erzeugen so die kartoffelartige Form. Dargestellt ist eine Äquipotentialfläche des Schwerefelds, nicht die reale Erdform oder eine topografische Karte.

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New-Horizons-Aufnahme von Pluto in Echtfarben als Vollscheibe mit deutlich sichtbarer heller Herzregion

New-Horizons-Bilder bestätigen erstmals Erdrutsche auf Pluto: sechs große Strukturen in drei Einschlagkratern

Eine Studie in Icarus wertete hochauflösende New-Horizons-Aufnahmen und Geländedaten neu aus und identifizierte sechs große Erdrutsche in drei Einschlagkratern auf Pluto. Die Formen zeigen, dass schwerkraftgetriebene Hangbewegungen Plutos Oberfläche mitgestaltet haben; wann sie stattfanden, lässt sich aus den vorhandenen Daten jedoch nicht bestimmen.

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Eine Molekülwolke am galaktischen Zentrum, kalter interstellarer Staub und die Bildung von Erythrulosemolekülen

Erster Vier-Kohlenstoff-Zucker nahe dem galaktischen Zentrum entdeckt: Erythrulose liefert neue Hinweise zur präbiotischen Chemie

Ein internationales Team unter Leitung des spanischen Zentrums für Astrobiologie hat mit den Radioteleskopen Yebes (40 Meter) und IRAM (30 Meter) erstmals Erythrulose im interstellaren Medium nachgewiesen, und zwar in der Molekülwolke G+0.693−0.027 nahe dem galaktischen Zentrum. Dieses Monosaccharid mit vier Kohlenstoffatomen kann auf kaltem interstellarem Staub aus einfacheren Molekülen entstehen. Der Fund stützt die Annahme, dass Zucker durch Asteroiden oder Kometen auf junge Planeten gelangen könnten, beweist aber nicht, dass das irdische Leben aus dem All stammt.

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Ein riesiges Schwarzes Loch und das Planetensystem bis zur Neptunbahn im gleichen Maßstab; der Durchmesser des Schwarzen Lochs ist etwa 24-mal größer

Im Kosmischen Hufeisen steckt ein Schwarzes Loch mit 36 Milliarden Sonnenmassen: Doppelmessung durch Linseneffekt und Sternbewegung

Astronomen kombinierten starke Gravitationslinsenwirkung und zweidimensionale Stellardynamik, um die Zentralmasse der rund fünf Milliarden Lichtjahre entfernten Linsengalaxie des Kosmischen Hufeisens einzugrenzen. Das Ergebnis entspricht einem Schwarzen Loch mit etwa 36 Milliarden Sonnenmassen. Modelle mit Zentralobjekt werden mit mehr als 5σ bevorzugt und zeigen, wie sich ferne, schwach akkretierende Schwarze Löcher wiegen lassen.

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